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Kategorie: Fußball
Von: Heiko Neumann
Mit einer 1:3 Heimniederlage am vergangenen Wochenende beendet die 1. Männermannschaft die Hinrunde und liegt damit auf dem 10. Tabellenplatz.
SV Zernsdorf - SC Eichwalde: 1:3; (1:2)
Kommentar von H. Neumann
Vielleicht war es noch die Weihnachtsfeier vom Vortag, die einigen Spielern in den Beinen steckte, vielleicht ist es auch die ernüchternde Erkenntnis, dass das letzte Hinrundenspiel der Saison einfach nur schlecht war. Die neue Mannschaftsgeschlossenheit, die man positiv wahrnimmt, verliert sich auf dem Platz für 90 Minuten im Chaos. Die Mannschaft steht sich momentan selbst im Weg, sehenswerte Spielzüge und Kombinationen sind selten. Nun kann man, wie am Sonntag, die Schuld auch woanders suchen, z. Bsp. beim Schiri, was auch teilweise berechtigt war. Fakt ist aber, dass man in der 2. Kreisklasse spielt und das es an jungen, Regel sicheren Schiri's mangelt im Revier. Wo soll man dann den Maßstab setzen, wenn nicht bei sich selbst? Erfolg kommt nicht von allein und ist nicht eine Schicksalslaune der Natur. Wenn sich jemand die Mühe machen sollte, die Schuld einzig und allein bei der Mannschaft oder beim Trainer zu suchen, wird vergebens alle Gründe finden. Eine Mannschaft ist nur so gut, wie es das Umfeld zulässt und wie man hinter dem Trainer und der Mannschaft steht. Die 1. Männermannschaft eines Vereines soll auch das Vereinsleben wiederspiegeln. Soll Maßstab für den Nachwuchs sein und den Verein nach außen hin repräsentieren. Da ist man als Spiel schlecht beraten, wenn man noch nach dem Spiel den Schiedrichter attackieren muss und sich untereinander verbal die Kante gibt. Das hat mit Sport und Fussball nichts zu tun!
Nächstes Spiel: SV Zernsdorf - Großbeeren, 18.12.; 14:00 Uhr